Training mentaler Fähigkeiten

Unter mentalem Training versteht man die Optimierung von Bewegungsabläufen durch den gezielten  Einsatz sportpsychologischer Methoden und Techniken. Gerade in Wettkämpfen sind die Anforderungen an Sportler oft sehr hoch und unterscheiden sich deutlich von denen im Training. Vor allem in entscheidenden Momenten macht oft „der Kopf“ den Unterschied.

Die mentalen Fähigkeiten, um in solchen Situationen den Anforderungen standhalten und einen „klaren Kopf“ bewahren zu können sind nicht abhängig von Talent oder Zufall – sie lassen sich trainieren. Mental stark zu sein ist daher das Ergebnis eines Lern- und Trainingsprozesses.

Zu den mentalen Fähigkeiten gehören beispielsweise:

  • Anspannungsregulation (sich gezielt entspannen und anspannen zu können um im Wettkampf den optimalen Spannungszustand zu erreichen)
  • Aufmerksamkeitsregulation & Konzentration (nur die wichtigen Reize wahrzunehmen und sich unnötig ablenken zu lassen)
  • Vorstellungfähigkeit & Visualisierung (Bewegungsabläufe gezielt „im Kopf“ abrufen zu können und diese damit zu optimieren)
  • Selbstgesprächsregulation (sich positive, hilfreiche Gedanken machen zu können, die einem in der Situation wirklich weiterhelfen)
  • Zielsetzung & Motivation (sich positive, realistische Ziele zu setzen, die einen nicht unter Druck setzen, sondern motivieren)

Bei einer sportpsychologischen Beratung gibt es kein „Kochrezept“, das für alle Sportler gleichermaßen passt. Es geht darum, in einem individuellen Prozess mit jedem Sportler herauszufinden, wo seine Stärken liegen und in welchem Bereich noch Verbesserungen möglich sind. Dazu werden wissenschaftlich begründete Methoden und Diagnostikinstrumente eingesetzt. Auf dieser Grundlage wird dann ein individueller Trainingsplan entwickelt wird, mit dem Sie an der Verbesserung ihrer mentalen Fähigkeiten arbeiten können.